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  • VERSTOPFUNG
     
 

Verstopfung bedeutet: Stuhlgang seltener als 3x / Woche! 30 - 60 % der Bundesbürger leiden (angeblich) an Verstopfungen. Hierbei sind Frauen doppelt so häufig betroffen wie Männer. Verstopfungen sind selber keine Krankheit, sondern u.U. ein (Krankheits-) Zeichen = Symptom .

Also: ein Arzt muss ausschließen, daß eine ernste körperliche Erkrankung hinter den Beschwerden der Verstopfung steckt. Gerade herzkranke Menschen müssen dieses Problem besonders besprechen, da einerseits die Verstopfungen zur Pressatmung verleiten (siehe Merkblatt "Press-Atmung"), andererseits manche Herzmedikamente verstopfen können.

Nicht-körperliche (und damit auch gut beeinflussbare) Ursachen sind u.a.:

 
- falsche Ernährung:
zu wenig Faserstoffe wie Salat, Gemüse, zu viele leicht verdauliche Nahrung wie Kuchen, Weißbrot, Fleische, Alkohol, etc.
  - falsche Ess-Gewohnheiten:
  kein Frühstück, unregelmäßiges Mittagessen, zu schweres Abendessen
 
- falsche Lebensgewohnheiten:
Hetze, zu kurze Zeiten auf Toilette, Unterdrücken des aktuellen Stuhldranges und Verlangen auf einen "günstigeren" Zeitpunkt
 
- Bewegungsmangel:
  sitzende Tätigkeit, daher zu wenig Bauchmuskeltraining
  - Medikamente:
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  durchaus Herztabletten oder Wassertabletten, aber ganz wesentlich Abführmitte! auch Diese führen zu einer Art Abhängigkeit!
   
  Wie können Sie sich helfen?

TIP 1: Versuchen Sie bitte so viele Ursachen (s.o.) wie möglich abzustellen - die Familie sollte mithelfen - oder mitmachen!

TIP 2: Spendieren Sie Ihrem Körper einen festen Rhythmus, d.h. feste Essenszeiten, feste (ausreichend lange!!) Toilettenzeiten.

TIP 3: "Bewegungstherapie immer und überall"- ohne Krampf - z.B. mit dem Aufzug herauffahren, zu Fuß heruntergehen, zu Fuß einkaufen, Bauchgymnastik auf dem Bürostuhl etc.

TIP 4: Stellen Sie bitte Ihre Ernährung um (s.o.) - nach Ihrem Geschmack! Das Prinzip ist ganz einfach bei dem Darm: hart rein - weich heraus weich rein - hart heraus

TIP 5: Steigern Sie Ihre Trinkmenge - aber unbedingt erst nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt, bei Herzschwäche trifft diese Empfehlung u.U. nicht zu!!! TIP 6: Versuchen Sie doch einmal eine spezielle NATURDIÄT zusätzlich zu

TIP 4, Motto: natürlich, billig und wirksam:
2x täglich als Zwischenmahlzeit (u.U. vorbereitet und zur Arbeit mitgenommen) folgenden Cocktail:

 
1 Becher Joghurt mit lebenden Kulturen mit 2 Essl. Weizenkleie und 2-4 Teel. Milchzucker (Laktose) und 2-4 Essl. Fruchtsaft (Pflaume, Zitrone) falls kein genügender Erfolg eintritt (nach 2 Wochen!) ersetzen Sie bitte den Milchzucker durch Laktulose (Apotheke) und nehmen zusätzlich vor dem Mittagessen 2 Teel. Glaubersalz oder Karlsbadersalz in kaltem "stillen" Wasser.

Wenn dieses noch immer nicht hilft (kommt sehr selten vor), so sollten Sie mich noch einmal informieren.
 

 

  MERKE !
Haben Sie Geduld mit Ihrem Darm! Täglich! Bedenken Sie: Hart herein, weich heraus!
 

Die Umstellung mit unserer Diät kann Wochen dauern (normalerweise ca eine Woche) und wirkt fast immer. Anfänglich können Blähungen auftreten - diese werden bald verschwinden. All diese Diätmaßnahmen sind ggf. ein guter Schutz vor Darmkrebs und helfen beim Abnehmen! Bitte haben Sie keine Hemmungen, unklare Probleme zu hinterfragen.

 
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