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  • SCHLAFSTÖRUNGEN
     
 

Schlafstörungen sind ein verbreitetes Syndrom. In einzelnen Fällen können durchaus organische Erkrankungen als deren Ursache bestehen - dieses herauszufinden ist eine unserer Aufgaben.Häufig resultieren Schlafstörungen aber aus allgemeinen Befindlichkeitsstörungen und können durch Beherzigung der folgenden Vorschläge gebessert werden:

- Das Leben soll nicht auf den gestörten Schlaf ausgerichtet werden, das heißt angenehme erlebte Aktivitäten wie Konzertbesuche, Freunde treffen, Ausgehen sollen nicht eingestellt werden.

  - Regelmäßige Zubettgeh- und Aufstehzeiten sind wichtig zur Stabilisierung des Schlaf- Wach-Rhythmus.
  - Man soll prinzipiell nur zu Bett gehen, wenn man wirklich müde ist, nicht weil es Zeit ist.
  - Wenn man nicht einschlafen kann, ist es besser wieder aufzustehen, als zu versuchen, ruhig im Bett zu liegen oder sich unruhig hin- und herzuwälzen. Erst wenn man wieder Müdigkeit verspürt, sollte man sich wieder hinlegen.
 

- Nicht vor dem Fernseher einschlafen, da dies das Schlafbedürfnis, wenn man sich ins Bett legt, völlig abbauen kann.

- Das Bett ist nur zum Schlafen da, das heißt nicht im Bett lesen, Radio hören, Fernsehen.

- Wichtig ist, dass man sich angenehme Schlafbedingungen schafft, nicht zu warm, nicht zu kalt, keine ausgelegene Matratze, störende Geräusche nach Möglichkeit minimieren.

-Eine volle Harnblase ist der stärkste nächtliche Weckreiz. Daher ist es sinnvoll, die Flüssigkeitsaufnahme am Abend einzuschränken.

- Nie hungrig oder mit übervollem Magen ins Bett gehen, dies behindert das Einschlafen.

 

- Anregende Getränke wie Kaffee, Cola oder Tee am Abend halten wach.

- Alkohol ist zwar das älteste Schlafmittel der Welt, man schläft zwar rascher ein wacht dafür häufiger auf und schläft auch nicht so tief. Daher sollte auf Alkohol verzichtet werden.

- Eine entspannende Gestaltung des Abends läßt besser abschalten und leichter einschlafen.

- Belastende Tagesereignisse sollte man gedanklich noch einmal Revue passieren lassen, dies aber nicht im Bett, sondern am besten mit geschlossenen Augen im bequemsten Sessel.

- Leichte gymnastische oder Entspannungsübungen am Abend tragen zu besserem Einschlafen bei. Ein warmes Entspannungsbad, kaltwarme Wechselduschen der warme Fußbäder erleichtern den Umschaltprozess in den Schlaf.

  Ihre Praxis Dr. med. A. Boekstegers  
 
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