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PROSTATA-KREBS |
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INFO: PROSTATA-KREBS |
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Das Prostata-Karzinom ist eine sehr häufige Krebsart des Mannes, tritt meist im Alter ab 60 Jahren auf und ist bei Frühdiagnose gut heilbar. Ziel ist, ein „echtes“ fortgeschrittenes Tumorleiden als „überflüssig“ – oder besser „nicht nötig“ anzusehen. |
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| Zur Frühdiagnose bieten wir nach unseren Standarts |
1- das Gespräch („Anamnese“)
2- das Abtasten durch sehr routinierte Untersucher
3- den hochauflösende transrektale Ultraschall (Spezialsonde mit einer Auflösung deutlich unter einem Millimeter)
4- den PSA-Wert nach zwei unterschiedlichen Methoden. |
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1: Harnblase 2: Prostata 4:Harnröhre |
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Auf der Basis der Literatur ist bei dieser Kombinations-Diagnostik von einer Treffsicherheit von ca. 85-95% auszugehen. Wir garantieren die Qualität unserer Untersuchungen- bekennen uns aber auch zu unseren Grenzen- wir sind nun einmal keine Urologen.
Bei unklaren Situationen oder „positiven“ Befunden (Treffern) vermitteln wir direkt einen Kontakt zu einem der urologischen TOP-Zentren in Deutschland und Europa - wir machen Ihnen einen schnellen Termin! |
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Ausführliche Information |
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| Die gesunde Prostata |
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| Die Prostata oder Vorsteherdrüse des Mannes hat normalerweise etwa die Form und Größe einer Kastanie. Sie sitzt vom Damm aus gesehen vor der Blase. Unmittelbar unterhalb des Blasenausgangs umschließt sie die Harnröhre, die also ein Stück weit durch die Prostata hindurch verläuft. Vom Enddarm aus kann die Oberfläche der Drüse leicht mit dem Finger abgetastet werden - ein Umstand, den sich der Arzt bei der digital-rektalen Untersuchung zunutze macht. |
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Die Prostata bildet ein Sekret, das die Beweglichkeit und damit die Befruchtungsfähigkeit der Samenzellen gewährleistet. Über zahlreiche Ausführgänge gelangt es bei der Ejakulation in die Harnröhre und wird dem Samen beigemengt, der über die Samenleiter in die Harnröhre gelangt. Im Bereich der Prostata laufen also Harn- und Samenwege zusammen.
Wachstum und Funktion der Prostata sind von dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron abhängig, das hauptsächlich in den Hoden, zu einem geringen Teil aber auch in den Nebennieren gebildet wird. Ohne die Stimulation durch das Hormon bleibt die Drüse unterentwickelt und bildet kein Sekret
Der innere Anteil der Prostata umschließt die Harnröhre unmittelbar. In diesem Bereich können bei älteren Männern gutartige Wucherungen (Prostataadenome) entstehen, die eine Verengung der Harnröhre und dadurch Schwierigkeiten beim Wasserlassen verursachen.
Der äußere Anteil der Drüse produziert das Sekret. In diesem Bereich entstehen auch die meisten bösartigen Tumoren, die Prostatakarzinome, in 90% der Fälle auf der dem Enddarm zugewandten Seite. |
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Krebserkrankungen der Prostata |
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Wie häufig ist Prostatakrebs? |
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Prostatakrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern. Aber: Neun von zehn Männern können geheilt werden, wenn die Erkrankung der Vorsteherdrüse frühzeitig erkannt wird. In Deutschland lag die Zahl der Neuerkrankungen 1998 bei knapp 31.600 Patienten. Üblicherweise tritt Prostatakrebs erst jenseits des 50. Lebensjahres auf. Das mittlere Erkrankungsalter beträgt 72,3 Jahre. |
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Wer gehört zu einer Risikogruppe? |
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Als Risikofaktoren für das Prostatakarzinom spielen möglicherweise das Sexualverhalten, hormonelle Einflüsse, eine familiäre Vorbelastung sowie hoher Fettverzehr eine Rolle. Studien zeigen, dass bestimmte Berufsgruppen häufiger betroffen sind, beispielsweise Landwirte und Schweißer, letztere womöglich deshalb, weil sie bei ihrer Arbeit häufig metallischem Kadmium ausgesetzt sind. Ebenso scheint das Arbeiten in der Kautschuk-Industrie das Erkrankungsrisiko zu steigern. Auch Anabolika, wie sie Bodybuilder zum Aufbau ihrer Muskeln einnehmen, stehen in Verdacht, die Bildung von Prostatakrebs zu fördern. |
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Warnzeichen ! |
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Wenn Sie folgende Symptome feststellen, sollten Sie zum Arzt gehen:
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- vermehrter Harndrang, insbesondere nachts
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- Schwierigkeiten zu Beginn des Urinierens |
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- Schwacher oder unterbrochener Harnfluss |
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- schmerzhafte Ejakulation |
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- Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit |
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- häufige Schmerzen oder Steifheit im unteren
Rückenbereich (Kreuzgegend), in den Hüften
oder in den Oberschenkeln
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Was können Sie selbst tun? |
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Jeder Mann ab 45 Jahre sollte einmal im Jahr seine Prostata untersuchen lassen. Diese Kontrolle ist wichtig, weil Prostatakrebs im Anfangsstadium sehr selten deutliche Beschwerden verursacht. Gerade in diesem Stadium bestehen die besten Heilungsaussichten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dafür im Rahmen der Früherkennung von Krebserkrankungen die Kosten.
Die Früherkennung fängt jedoch zu Hause an. Füllen Sie für sich folgenden Fragebogen für eine Selbstbeurteilung aus |
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1. Wie oft müssen Sie beim Harnlassen drücken? Niemals (0 Punkte), manchmal (1 Punkt), häufig (2 Punkte).
2. Wie oft müssen Sie nachts zur Toilette gehen? Niemals (0 Punkte), ein bis zwei Mal (1 Punkt), drei Mal oder öfter (2 Punkte).
3. Fällt Ihnen eine Unterbrechung des Harnstrahls während des Wasserlassens auf? Niemals (0 Punkte), manchmal (1 Punkt), häufig
(2 Punkte).
4. Ist der Harnstrahl schwächer geworden? Nein (0 Punkte), ein wenig (1 Punkt), deutlich (2 Punkte).
5. Verspüren Sie einen starken, plötzlichen Harndrang? Niemals (0 Punkte), manchmal (1 Punkt), häufig (2 Punkte).
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O Punkte:
Sie dürften nicht von einer Vergrößerung der Prostata betroffen sein. Sollten Sie über 45 Jahre alt sein, gehen Sie trotzdem einmal im Jahr zur Krebsfrüherkennung. Sie können sich dann sicherer fühlen.
1 bis 5 Punkte:
Sie sollten mit einem Arzt Ihres Vertrauens sprechen. Grund Ihrer Beschwerden kann eine Erkrankung der Prostata sein. Eine Untersuchung kann Klarheit schaffen.
6 und mehr Punkte:
Sie sollten unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Eine altersbedingte Erkrankung der Prostata ist wahrscheinlich. Je frühzeitiger eine mögliche Erkrankung behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf eine vollständige Heilung.
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Was tut Ihr Arzt? |
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Dem Arzt steht eine Reihe guter Möglichkeiten für die Krebsdiagnostik zur Verfügung. Zunächst wird er die Prostata abtasten. Dazu führt er den Finger in den After. Das ist nicht weiter schlimm, da er dazu ein Gleitmittel benutzt. Bitte denken Sie daran: Diese Untersuchung kann lebensrettend sein.
Sollte der Arzt eine Verhärtung gefunden haben, kann er die Diagnose verfeinern. Eine bewährte und relativ einfache Methode ist die Messung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA). Hierbei handelt es sich um ein Eiweiß, das in der Vorsteherdrüse gebildet wird. Bei einer Prostataerkrankung kann die PSA-Menge im Blut erhöht sein. Also entnimmt der Arzt dem Patienten eine Blutprobe und bestimmt darin die Konzentration des Antigens. Erhärtet sich der Verdacht auf eine bösartige Erkrankung, folgen weitere Untersuchungen. Der PSA-Test gehört allerdings nicht zu dem gesetzlichen Früherkennungsprogramm.
Mit einem Ultraschallgerät, das in den After eingeführt wird, kann der Arzt im nächsten Diagnoseschritt die Prostata sichtbar machen. Liegt ein Tumor vor, kann er diesen auf dem Monitor erkennen. Diese Untersuchung, Sonographie genannt, ist völlig schmerzfrei und kann beliebig oft wiederholt werden, da sie den Patienten keiner schädlichen Strahlenbelastung aussetzt.
Schließlich besteht noch die Möglichkeit, anhand einer kleinen Gewebeprobe eine histologische Untersuchung, Biopsie genannt, vorzunehmen. Die Entnahme ist unkompliziert und kann sogar ohne Betäubung erfolgen. Die mikroskopische Untersuchung des Gewebestücks zeigt, ob tatsächlich Prostatakrebs vorliegt. |
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Ursachen und Risikofaktoren |
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Die Ursachen der Erkrankung sind bisher weitgehend ungeklärt. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an einem Prostatakrebs zu erkranken. Die Erkrankung ist bei Männern afrikanischen Ursprungs häufiger als bei Weißen oder Asiaten. In Europa und Nordamerika ist die Erkrankung relativ häufig, in Ostasien dagegen eher selten. Lebensstil und Lebensumstände könnten daher Einfluß auf das Erkrankungsrisiko haben. Eine fettreiche und faserarme Ernährung begünstigt möglicherweise die Entstehung von Prostatakrebs. Ein erhöhtes Risiko besteht offenbar für Männer, die am Arbeitsplatz dem Schwermetall Cadmium ausgesetzt waren, etwa in der Gummiindustrie.
Nahe Verwandte von Prostatakrebspatienten erkranken häufiger als die übrige Bevölkerung: Genetische Faktoren und eine erbliche Veranlagung sind demnach offensichtlich von Bedeutung. Vor kurzem wurde auf dem Chromosom 1 ein Gen (HPC-1) lokalisiert, das mit familiären Häufungen von Prostatakrebs in Verbindung gebracht wird. Besonders bei Patienten, die vergleichsweise jung an einem Prostatakarzinom erkranken, und in Familien mit drei und mehr Fällen von Prostatakrebs scheint dieses Gen eine Rolle zu spielen.
Das männliche Geschlechtshormon Testosteron ist für die Funktion der Prostata notwendig. Es fördert allerdings auch das Wachstum von Prostatakrebszellen. Ohne ausreichende Funktion der Hoden entsteht kein Prostatakarzinom.
Kein Risikofaktor ist dagegen die Sterilisation. Vermutungen, daß die Durchtrennung der Samenstränge (Vasektomie) eine erhöhte Gefährdung durch Prostatakrebs nach sich ziehen könnte, haben sich nicht bestätigt. Insgesamt liegen noch zu wenig gesicherte Daten zu Ursachen und Risikofaktoren vor, als daß daraus gezielte Möglichkeiten der Vorbeugung abzuleiten wären. |
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Symptome |
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Wie bei vielen anderen Krebsarten gibt es keine typischen Frühsymptome. Der Betroffenen bemerkt zunächst gar nichts. Beschwerden macht die Erkrankung erst relativ spät. Schwierigkeiten beim Wasserlassen und gestörte Blasenentleerung, wie sie bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata (Prostataadenom) häufig sind, treten beim Karzinom erst in fortgeschrittenen Stadien auf.
Die Tumoren entstehen in den äußeren Anteilen der Drüse und beengen die Harnröhre erst dann, wenn sie schon recht groß sind. |
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Örtliche Schmerzen, wie auch Blutbeimengungen in Urin oder Sperma können beim fortgeschrittenen Karzinom ebenfalls auftreten. Sie sind dann in der Regel ein Zeichen dafür, daß der Tumor bereits in umgebende Gewebe eingewachsen ist.
Ischiasbeschwerden und Knochenschmerzen können von Tochtergeschwülsten (Metastasen) im Bereich des Beckens, der unteren Wirbelsäule oder des übrigen Skeletts herrühren, denn rund 60% der fortgeschrittenen Prostatakarzinome bilden Metastasen im Knochen. Manchmal sind dies die ersten Beschwerden, die der Tumor verursacht. Für Männer ab 45 gilt: Bei Ischias-Schmerzen sollte routinemäßig eine digital-rektale Untersuchung durchgeführt werden. |
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Früherkennungsmöglichkeiten |
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Je früher die Krankheit erkannt wird, um so besser kann sie behandelt werden. Ist der Krebs zum Zeitpunkt der Diagnose auf die Prostata beschränkt, so sind die Heilungsaussichten günstig. Zwei einfache, wenig belastende Untersuchungsmethoden stehen dem Arzt zur Verfügung:
Die Prostata ist vom Enddarm (Rektum) aus mit dem Finger gut tastbar und schon kleine Unregelmäßigkeiten der Oberfläche sind so festzustellen. Besonders Verhärtungen sind krebsverdächtig. Da die bösartigen Tumoren meist auf dieser Seite des Organs entstehen, bietet sich mit der digital-rektalen Untersuchung eine wenig belastende Möglichkeit der Früherkennung zumindest oberflächlich gelegener Karzinome. |
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Jeder Mann ab 45 kann diese Untersuchung im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms einmal pro Jahr in Anspruch nehmen. Diese einfache Untersuchung wird jedoch viel zu selten angewandt: nur etwa jeder sechste Berechtigte nutzt diese Möglichkeit regelmäßig.
Weil sich nur oberflächliche Tumoren auf der dem Darm zugewandten Seite ertasten lassen, sucht man nach ergänzenden Möglichkeiten, die die Früherkennung effektiver machen. Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweißstoff, der von Zellen der Prostata gebildet wird. Es ist im Prostatasekret enthalten und dient der Verflüssigung des Samens. In geringen Mengen tritt es auch ins Blut über und kann dort mit einem Labortest nachgewiesen werden
Beim Prostatakarzinom ist die PSA-Konzentration im Blut erhöht, aber das kann auch bei gutartigen Prostataadenomen und bei Entzündungen der Prostata der Fall sein. Ein erhöhter PSA-Wert allein beweist daher nicht das Vorliegen eines Karzinoms. Mißt man "freies" und an Bluteiweiß gebundenes PSA getrennt und setzt diese Werte zueinander in Beziehung, läßt sich die Abgrenzung zu einem Prostataadenom verbessern. Die PSA-Bestimmung kann die Aussage der digital-rektalen Untersuchung ergänzen. |
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Weiterführende Untersuchungen |
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Findet der Arzt bei der digital-rektalen Untersuchung eine Verhärtung oder einen Knoten, ist der PSA-Test auffällig oder treten die oben geschilderten Symptome auf, müssen weitere Untersuchungen zur Klärung folgen.
In der Regel werden aus jedem der beiden Prostatalappen je drei Gewebeproben (Biopsien) entnommen ("Sextantenbiopsie").
Aus verdächtigen Bezirken werden ebenfalls Proben entnommen. Meist vom Enddarm, gelegentlich auch vom Damm aus wird eine feine Kanüle oder eine Stanze in das entsprechende Organareal eingestochen, gesteuert durch den tastenden Finger oder die Ultraschalldarstellung. Die Gewebeentnahme erfolgt in örtlicher Betäubung. Ein Krankenhausaufenthalt ist dazu nicht erforderlich. Nach dem Eingriff können Blutbeimengungen im Urin, Sperma oder Stuhl auftreten, die jedoch in aller Regel nach einigen Tagen verschwinden. In seltenen Fällen kann es aber auch zu Fieber oder einer örtlichen Infektion kommen. Die mikroskopische Untersuchung der entnommenen Gewebeproben durch den Pathologen gibt innerhalb weniger Tage Aufschluß darüber, ob ein Prostatakarzinom vorliegt und wie seine biologischen Eigenschaften sind.
Vermutungen, die Biopsie könnte einen "ruhenden" Krebs zum Wachstum anregen, haben
Ergibt die Untersuchung des entnommenen Gewebes tatsächlich ein Prostatakarzinom, so folgen weitere Untersuchungen, um die örtliche Ausbreitung des Tumors zu bestimmen und festzustellen, ob sich Metastasen in anderen Körperregionen gebildet haben: |
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Bei der transrektalen Ultraschalluntersuchung wird eine
kleine Ultraschallsonde in den Enddarm eingeführt. |
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Die Prostata und umliegende Gewebestrukturen lassen sich damit auf einem Bildschirm darstellen. Mit dieser Methode kann man meist gut beurteilen, ob der Tumor die die Prostata umgebende bindegewebige Kapsel durchbrochen hat oder bereits in die benachbarten Samenblasen eingewachsen ist.
Eine Blasenspiegelung und eine Röntgenaufnahme der ableitenden Harnwege mit Kontrastmittel (Urogramm) gibt Aufschluß darüber, ob der Tumor Harnleiter, Blase oder Harnröhre befallen hat.
Metastasen des Prostatakarzinoms bilden sich bevorzugt in Knochen, Lymphknoten und Lunge. Mittels der Skelettszintigraphie (Synonym: Knochenszinitigraphie) läßt sich eine Befall der Knochen durch den Tumor nachweisen. Dazu werden geringe Mengen einer radioaktiven Substanz in die Blutbahn gespritzt, die sich bevorzugt in erkranktem Knochen anreichert. Eine Kamera, die die radioaktive Strahlung registriert, ortet metastasenverdächtige Bezirke. Die Untersuchung ist nicht belastend, und die Strahlung klingt sehr rasch ab. Auch deutliche Erhöhungen der Konzentration des Enzyms alkalische Phosphatase (AP) und des Kalziumspiegels im Blut können auf Knochenmetastasen hinweisen. |
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Röntgenaufnahmen des Brustkorbs dienen vor allem der Feststellung der Narkosefähigkeit. |
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Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen der Höhe des PSA-Spiegels im Blut, der Größe des Tumors und seiner Metastasen. Der PSA-Test ist daher ein wertvolles Instrument zur Abschätzung der Tumorausbreitung.
Bei einem PSA-Wert kleiner als 10 ng/ml (Nanogramm=Milliardstel Gramm pro Milliliter) ist der Tumor so gut wie immer auf die eigentliche Prostata begrenzt und nicht über die Organgrenzen hinausgewachsen. In diesem Fall ist eine Ausbreitungsdiagnostik, d.h. die Suche nach weiteren Spuren des Tumors, nicht zwingend nötig. Bei PSA-Werten über 10 ng/ml wird zusätzlich eine Knochenszintigraphie durchgeführt.
Für die Behandlungsplanung ist es von Bedeutung, ob Lymphknoten im Beckenraum befallen sind oder nicht. Allerdings läßt sich dies weder mit Röntgen- noch mit Schnittbilduntersuchungen (Röntgencomputertomographie oder Kernspintomographie) eindeutig feststellen. |
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Leistungsspektrum der Praxen am Grillo-Theater |
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1. Allgemeine innere Medizin |
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-Kleiner Gesundheits-Check up (körperliche Untersuchung, Labor)
-Standard-Gesundheits-Check up (Untersuchung, Labor, Ultraschall, Ergometrie**
-Kleine Krebsvorsorge (jährlich Prostata, Stuhltest)
-Manager Check (große Gesundheitsvorsorge, erweiterte Krebsvorsorge)**
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Mit freundlichen Grüßen Ihre PG Dr. med. A. Boekstegers |
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