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PROKTOLOGIE |
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PROKTOlOGISCHE HÄMORRHOIDEN - SPRECHSTUNDE |
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Jeder zweite Bundesbürger leidet im Laufe seines Lebens irgend wann einmal an Enddarmbeschwerden. Zunächst sind diese Beschwerden eher lästig als bedrohlich, und sie können bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung immer behoben werden.
Schildern Sie bitte ohne Scheu Ihre Probleme, dann kann der Facharzt Sie durch intensive Beratung, wirksame Medikamente oder auch kleine ambulante Eingriffe meist rasch von Ihrem Leiden befreien. |
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Der Enddarm - was ist das eigentlich? |
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Unter dem Begriff "Enddarm" versteht man die letzten 20 cm des Verdauungskanals. Viele komplizierte Strukturen sorgen dafür, daß der Mensch seinen Stuhlgang willentlich kontrollieren kann.
Die unteren 2 bis 4 cm des Enddarms, der Analkanal, bilden den wichtigen Abschluß des Enddarmes. Den Analkanal umschließen zwei verschiedene Muskeln - der innere und äußere Schließmuskel -, die für die Stuhl- und Gaskontrolle verantwortlich sind.
Besonders wichtig im oberen Analkanal sind die drei "Hämorrhoidalpolster". Diese bei jedem Menschen vorhandenen Blutschwämme sorgen für eine völlige Feinabdichtung des Enddarms. Vergrößern sich diese Hämorrhoidalpolster, können sie zu Beschwerden führen (Hämorrhoidalleiden).
Der untere Analkanal ist mit einer hochempfindlichen Haut ausgekleidet. Dadurch können Gase von festem Stuhl unterschieden werden. So kann ein Gesunder auch bei gefülltem Mastdarm Gase weichen lassen - ohne Verschmutzen der Wäsche.
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Beschwerden |
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Ein gesunder Enddarm macht sich nicht bemerkbar! Erst wenn eine oder mehrere seiner vielen Strukturen erkranken, können Probleme entstehen:
Jucken und Brennen am After sind dann sicher am häufigsten. Blut tropft gelegentlich beim Stuhlgang aus dem After oder es finden sich Blutspuren auf dem Toilettenpapier.
Knoten und Schwellungen sind nur in einigen Fällen auch schmerzhaft. |
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Gerade Enddarm-Schmerzen können ganz verschiedenartig sein: |
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-ständig anhaltend, nur nach dem Stuhlgang,
-stechend oder als ständiger Druck im After.
-Auch unwillkürlicher Abgang von Winden, Schleim oder Stuhl sind Beschwerden, im Zusammenhang mit Enddarmleiden auftreten können. |
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Alle diese Enddarm-Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben: |
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weisen sie einerseits auf eine harmlose Erkrankung hin, so können sie ein anderes Mal erste Anzeichen eines ernsthaften Leidens sein. Gerade um letzteres sicher auszuschließen, ist bei allen Beschwerden der Gang zum Arzt dringend geboten. |
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Hämorrhoidal-Leiden "echte" Hämorrhoiden |
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Wenn sich die regulären Hämorrhoidalpolster unnatürlich vergrößern und dann zu Beschwerden führen, so spricht man vom Hämorrhoidal-Leiden. Seine Ursachen sind mehrschichtig: |
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- verfeinerte, d.h. zu faser bzw.-ballastarme Ernährung.
- starkes Pressen beim Stuhlgang, insbesondere das sog. Nachpressen
- Abführmittel (auch in kleinen Mengen), also ein zu weicher Stuhl
- erbliche Anlagen |
Typische Hämorrhoidal-Beschwerden sind Jucken, Brennen, Blutungen nach dem Stuhlgang, schmerzhafte Entzündungen und Hautausschläge. Auch das ständige Verschmutzen der Unterwäsche ist meist kein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern massiv vergrößerter Hämorrhoidal-Polster. |
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Die Behandlung der Hämorrhoiden hängt vom Ausmaß der Erkrankung ab.
Als erstes sollte man kleinere Alltagssünden aufgeben, z.B. beier Ernährung (s. Kapitel "Selbsthilfe“
Solange die Hämorrhoidal-Polster noch nicht aus dem After heraustreten, werden sie zumeist sklerosiert. Hierbei wird schmerzlos in die vergrößerten Polster oder in ihre unmittelbare Umgebung eine Flüssigkeit gespritzt, die sie dann wieder auf ihre ursprüngliche Größe schrumpfen läßt.
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Die Blutungen hören meist wenige Tage nach der ersten Behandlung auf. Auch Jucken und Brennen lassen dann bereits spürbar nach, besonders wenn unterstützend Salben und Analtampons verwendet werden. Auch ein Analdehner kann hier sehr hilfreich sein und wird von Fachärzten zunehmend verordnet. |
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Insgesamt ist i.d.R. eine Behandlungsserie von mindestens 6-8 Sitzungen zur Heilung notwendig. |
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Äußere Hämorrhoiden" - Analthrombosen |
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Treten plötzlich - z.B. nach einer ungewohnten körperlichen Arbeit - schmerzhafte, derbe, bläuliche Knoten am Afterrand auf, so handelt es sich um eine Analthrombose. Hier haben sich in den außen liegenden Aftervenen harmlose Blutgerinnsel gebildet (oft werden diese Analthrombosen fälschlicherweise auch als "äußere Hämorrhoiden" bezeichnet). Unbehandelt bilden sie sich nach zwei bis drei Wochen zurück. Lassen sich diese Analthrombosen in örtlicher Betäubung entfernen, so verschwinden damit die Beschwerden in ein bis zwei Tagen. Auch Hämorrhoidal-Salben können das Leiden lindern. |
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ALSO WICHTIG: |
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bei schmerzhaften Knoten so schnell wie möglich Kontakt zum Facharzt; meist ist eine schnelle Linderung möglich.
Eine Schnelle Behandlung erspart Ihnen u.U. wochenlange Schmerzen. |
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Afterriß - Analfissur - Aftergeschwür |
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Bereitet die Stuhlentleerung plötzlich heftige Schmerzen – oft über Stunden anhaltend -, so ist dies meist ein Anzeichen für einen sogenannten Afterriß. Diese starken Schmerzen wiederholen sich bei jedem Stuhlgang - oft mit Blut auf dem Stuhl und am Papier. Zu Beginn kann eine solch frische "Fissur" mit Analtampons und Salbe ausheilen. Gerade Salbe sollte hierbei mit Hilfe eines Analdehners angewandt werden
Nach längerer Zeit jedoch wird dieser "Riß" chronisch; es bildet sich um diesen Defekt herum ein Narbenwall. Aus dem "Afterriß" hat sich nun ein - gutartiges - Aftergeschwür entwickelt. Zwar können in diesem Stadium Analtampons, Salben und Analdehner die Beschwerden immer noch deutlich lindern; für eine Heilung läßt sich ein operativer Eingriff jetzt aber nicht mehr umgehen. |
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ALSO WICHTIG: |
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Schneller Gang zum Facharzt ! |
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Hautausschlag - Analekzem |
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Äußere Hautveränderungen (Ausschläge) am After haben fast immer innere Ursachen - meist ein Hämorrhoidalleiden. Bei dem hier oft mangelnden Afterfeinschluß gelangen immer wieder Spuren von Darmschleim auf die Außenhaut. Sie wird gereizt und entzündet sich; es folgen Jucken und Brennen. Auch können
sich auf dieser angegriffenen Haut nun Bakterien und Pilze ansiedeln: die Beschwerden nehmen zu. Zeitweise können hier eine sinnvolle Analhygiene und Sitzbäder, aber auch Cremes und Salben die Beschwerden lindern oder gar beseitigen. Entscheidend aber ist die Beseitigung der Grundkrankheit - neben einem Hämorrhoidalleiden evtl. ein Aftergeschwür oder ein Fistelleiden.
Nur selten sind echte Hauterkrankungen der Grund für ein Analekzem - etwa eine Schuppenflechte oder eine Allergie. |
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Abszesse und Fisteln |
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Oft verbunden mit einem Hämorrhoidalleiden verstopfen sich die Ausgänge der Afterdrüsen, die sogenannten Krypten. Die anschließende Entzündung (Kryptitis) kann bei rechtzeitiger Salbenbehandlung, eventuell mit einem Analdehner und korrekter.
Hämorrhoidenverödung wieder ausheilen. Geschieht dies nicht, so bildet sich in der Tiefe ein Eiterherd. Unter dumpfen und pochenden Dauerschmerzen arbeitet sich dieser Eiter als Abszeß bis zur Körperoberfläche nach außen durch - eine Äußerst schmerzhafte Rötung und Schwellung neben dem After.
Medikamente helfen nun nicht mehr, jetzt muß dieser Abszeß operativ eröffnet werden. Nur so fließt der Eiter ab; die Gefahr ist zunächst gebannt.
Zurück bleibt jedoch fast immer eine Fistel. Aus einem Gang zwischen Analkanal und Körperoberfläche fließt jetzt Eiter neben dem After heraus. Hier muß in einer zweiten, meist größeren Operation das Fistelleiden endgültig beseitigt werden. |
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Was nun?
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Die häufigsten Enddarm-Krankheiten kennen Sie jetzt!
Sehr viel seltener kann sich hinter "harmlosen" Beschwerden auch ein ersthafteres Leiden verbergen - z.B. eine Darmentzündung oder eine bösartige Geschwulst.
Für alle Erkrankungen aber gilt, daß die Behandlung um so einfacher, racher und erfolgreicher ist, je früher sie begonnen wird.
Deshalb kann nicht oft genug wiederholt werden: der beste Weg bei auftretenden Beschwerden ist immer der Gang zum FACHAZT. Nur er kann wirklich sicher beurteilen, welche Erkrankung bei Ihnen vorliegt und was dagegen zu tun ist.
Die notwendige PROKTOLOGISCHE SPEZIALUNTERSUCHUNG ist zwar ungewohnt, manchmal auch unangenehm, aber praktisch immer harmlos und ungefährlich und nur ausnahmsweise schmerzhaft. Sie erfolgt auf einer Liege. Zunächst wird der Bauch und seine Organe abgetastet; danach werden die Gesäßbacken gespreizt und der After sorgfältig inspiziert. Mit dem Finger wird dann der After rundherum ausgetastet; dabei wird nicht nur nach Veränderungen des Enddarms, sondern auch der Nachbarorgane (Gebärmutter, Prostata) gespürt.
Fast immer wird eine DARMSPIEGELUNG (SIGMOIDOSKOPIE) notwendig für eine komplette Inspektion des Mastdarmes. Hiermit werden Entzündungen und Geschwülste ausgeschlossen. Diese Untersuchung gilt als die wohl wirksamste KREBSFRÜHERKENNUNG und ist bei einem erfahrenen Facharzt für den Patienten gar nicht schmerzhaft.
Der eigentliche Analkanal - also die letzten 3-4 cm des Enddarmes - läßt sich nur mit einem Analspiegel (Proktoskop) sicher beurteilen. Nur mit diesem Instrument lassen sich Hämorrhoiden sicher erkennen - oder ausschließen. Oft kann auch gleich während der Proktoskopie eine Behandlung angeschlossen sein.
Zum Schluß werde ich Ihnen immer Ihre Erkrankung und die notwendigen Maßnahmen erklären. Immer aber ist auch der Erfolg der Behandlung von Ihrer Mitarbeit abhängig; gerade bei Enddarm-Krankheiten können Sie Entscheidendes hierzu beitragen. |
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Selbsthilfe |
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Unsere "moderne" Lebensweise löst zwar allein keine Enddarmleiden aus, fördert sie aber fraglos erheblich. Mit einer gezielten eingenverantwortlichen Umorientierung liebgewordener Alltagsgewohnheiten kann jeder Enddarmerkrankungen vorbeugen, aber auch zu ihrer Ausheilung beitragen! |
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1. Ernährung |
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Hauptursache von Enddarmleiden ist unsere heutige faser- und ballastarme Ernährung. Für einen gesunden Darm sind Faserstoffe unerläßlich! Nicht die Häufigkeit des Stuhles, sondern seine Zusammensetzung (Fasergehalt) ist entscheidend! Der Stuhl soll gut geformt, aber weder knollig noch beiig sein.
Die meisten Faserstoffe enthält Weizenkleie; täglich 3-6 Eßlöffel braucht Ihr Darm, z.B. in Fruchtjoghurt, Suppe oder morgens mit Müsli oder Apfelmus.
Bevorzugen Sie dazu Vollkornbrot und Knäckebrot. Essen Sie bitte viel Obst und Gemüse mit Schalen und Gehäuse, roh oder gekocht. Vermeiden Sie dagegen alles Weißgebackene (Brötchen, Kuchen, Kekse). Dazu jeden Tag 2 Liter Flüssigkeit (Kaffee zählt nicht!).
Beides - Faserstoffe und Flüssigkeit - führen zu einem gut geformten Stuhl und zu einem gesunden Darm.
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2. Analhygiene |
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Nicht ohne medizinischen Grund hat das Reinigen des Afters vielerorts auch religiöse Bedeutung.
Am wirkungsvollsten ist ein kurzes Sitzbad nach der Stuhlentleerung - mit klarem, lauwarmen Wasser. Auf keinen Fall sollten Desinfektionsmittel, sondern höchstens Kamillenextrakt beigefügt werden.
Das bei uns immer noch relativ selten vorhandene Bidet ist für die Analhygiene besonders zu empfehlen. Auf jeden Fall sollte man 1 x täglich den After waschen.
Schonend und hygienisch ist das Einschäumen mit der Hand und einer milden Babyseife. Beim Abtrocknen sollte man nicht reiben, sondern tupfen, und zwar mit einem weichen Handtuch oder mit weichem Toilettenpapier.
Gerade für die Reise oder während der Arbeit bieten sich hierfür feuchte Reinigungstücher an - aber bitte vorsicht: viele Firmen mischen Duftstoffe etc. bei. Diese führen gerade bei gereiztem Enddarm schnell zu Allergien oder Kontaktekzemen. Es gibt Spezialtüchlein, mit Wasser angefeuchtetes normales Toilettenpapier erfüllt aber auch fast immer den notwendigen Zweck. |
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3. Stuhlverhalten |
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Mit einer faser- und flüssigkeitsreichen Ernährung wird sich automatisch ein regelmäßiger Stuhlgang einstellen. Dann ist es auch keinesfalls erforderlich, eine Stuhlentleerung täglich zu erzwingen. Für den Gang zur Toilette sollte man sich Zeit nehmen. Die schnelle Stuhlentleerung durch starkes Pressen lohnt nicht: denn ein Vielfaches an Zeit verbringen Sie dann später beim Arzt. Vor allem auch das sogenannte Nachpressen - nach der eigentlichen Entleerung - ist gefährlich; meist wird hier nur versucht, den Darm nach unten zu drücken. Völlig überflüssig sind Abführmittel jeder Art - auch "pflanzliche" -; der dadurch provozierte weiche Stuhl richtet nur Schaden an. |
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4. Kleidung |
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Saugfähige, lockersitzende Wäsche aus Baumwolle oder auch Seide ermöglicht nicht nur eine ausreichende Schweißabsonderung, sondern gibt auch Bewegungsfreiheit. Gänzlich ungeeignet ist die heute so moderne (auch für Männer) Kunstfaserwäsche. |
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5. Sport und Bewegung |
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Sportliche Bewegung dient vor allem dem notwendigen Ausgleich unserer überwiegend sitzenden Lebensweise - nicht nur bei Enddarmleiden. Gerade Frauen im mittleren Alter sollten aber durch falschen Ehrgeiz ihre Beschwerden nicht noch verstärken.
Schwimmen und Radfahren (mit weitem weichem Sattel !!) sind ideal.
Dagegen werden beim Joggen, Tennis, Hüpfen, Springen die Organe des Beckens nach unten geschleudert; der Beckenboden wird überlastet, Enddarmbeschwerden nehmen zu.
Sie sehen, vieles ist zu beachten - und ggf. auch zu besprechen ! Natürlich ist dieses den meisten von uns peinlich - aber Sie sind in der Gesellschaft von geschätzt 8-10 Millionen "Mitleidern" allein in Deutschland -- und für unser Team ist Ihre Problematik alltäglich; wir bemühen uns um eine schnelle diskrete Abwicklung der Behandlung ! Bitte gehen Sie einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung. Die rechtzeitige Erkennung von Enddarmerkrankungen erhöht die Heilungschance |
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Ihr Dr. med. A. Boekstegers |
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