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  Krebs ist sehr häufig- aber muß oft nicht sein!
 
  II. Richtlinien für die allgemeine Früherkennung:
 

1. Männer und Frauen sollten zu gleichen Teilen teilnehmen.
2. Patienten mit Verdacht auf Darmerkrankung müssen gezielt und umfassend untersucht werden.
3. Bei Patienten ohne Beschwerden sollte das spezielle Dickdarmkrebs-Risiko genau erfragt werden um vererbte Syndrome, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder bösartige Darmerkrankungen auszuschließen.
4. Männer und Frauen ohne Beschwerden und ohne Risikofaktoren sollten spätestens ab dem 50. Lebensjahr jährlich einmal die Stuhlteste auf verborgenes Blut unternehmen sowie alle 3-5 Jahre einer flexiblen Enddarmspiegelung unterzogen werden.
5. Bei positivem Stuhltest muß eine komplette Untersuchung des Dickdarmes per Spiegelungen erfolgen.

   
  III. Richtlinien für Vorsorgeuntersuchungen von Verwandten der Patienten mit Dickdarmkrebs
 

1. Verwandte 1. Grades von Personen mit Dickdarmkrebs sollten sich beginnend mit dem 35. Lebensjahr mindestens jährlichen Stuhltesten und der flexiblen Enddarmspiegelung alle 3-5 Jahre unterziehen. Eine alternative Maßnahme ist die 3-5jährliche hohe Darmspiegelung, insbesondere wenn der betreffende Fall in einem Alter von weniger als 55 Jahren diagnostiziert wurde oder wenn mindestens 2 Verwandte 1. Grades von dem Dickdarmkrebs betroffen sind.

2. Adenomatöse Polypen bei Verwandten 1. Grades und Dickdarmkrebse bei Verwandten 2. Grades verstärken das Familienrisiko eines Dickdarmkrebses.

3. Erbliche Syndrome sollten immer dann in Betracht gezogen werden, wenn ein Dickdarmkrebs bei einem Verwandten, jünger als 40 Jahre diagnostiziert wurde oder mindestens 3 Verwandte ebenfalls an einem Dickdarmkrebs erkrankt sind.

  Bitte nehmen Sie diese Empfehlungen an! Ihr Praxisteam
 

 

 

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