Home
   
 
ÜBERSICHT
 LINKS ÄRZTE IN RUHRGEBIET  
HOME
ÜBER UNS
WEGBESCHREIBUNG
KONTAKT
IMPRESSUM
   
LEISTUNGSSPEKTUM
VORSORGE-MEDIZIN
KREBSERKRANKUNGEN
PROKTOLOGIE
   
INFO-BROSCHÜREN
 
Diverticulose
Sodbrennen
Reizmagen
Blähungen
Verstopfung
Toronto-Diät
Schlafstörungen
Depression ?
SELBST-TESTS
FORMULARE
VORTRÄGE
   
MINI-LEXIKON
REZEPTE-HOTLINE
   
 
 
Info-Sevice Blähungen
DIVERTICULOSE ZWERCHFELLBRUCH
REIZMAGEN
VERSTOPFUNG SCHLAFSTÖRUNGEN
LAKTOSEINTOLERANZ SODBRENNEN
BLÄHUNGEN
TORONTO-DIÄT
DEPRESSION ?
                       
  • BLÄHUNGEN
   
  Liebe Patienten,
 
jeder kennt das Gefühl, „aufgeblasen wie ein Ballon“ zu sein, die Winde nicht richtig abgehen lassen zu können und sich insgesamt krank zu fühlen. In aller Regel handelt es sich bei diesen Blähungen um ein vorübergehendes Problem, manche Menschen leiden jedoch dauerhaft unter ausgeprägten Symptomen dieser Art. Blähungen haben dann eindeutig Krankheitswert!

Die Ursachen sind mannigfaltig – vom Grundprinzip her gibt es drei verschiedene Möglichkeiten von Störungen:

- Zuviel Gas rein...
- Zuviel Gas gebildet...
- Zu wenig Gas heraus...



  1. „Zuviel Luft rein“:
 
Sehr viele Menschen schlucken unbemerkt und unhörbar Luft. Dieses kann im Rahmen der normalen Atmung, jedoch in großem Ausmaß auch im Rahmen des Essens stattfinden. Negativ unterstützt werden kann dieser Vorgang auch durch Magenerkrankungen, Speiseröhrenerkrankungen u.v.m. In aller Regel handelt es sich jedoch um Stress-Symptome, welche ganz unbewußt ablaufen. Bei jedem Luft-Schluckakt können 20 ml Luft durch die Speiseröhre, durch den Magen in den Dünndarm gelangen. Der Weg zurück ist dann in aller Regel nahezu unmöglich. Diese geschluckte Luft (binnen weniger Minuten ggf. bis zu einem Liter) hat dann eine Strecke von 5-6 Metern vor sich, bevor sie abgehen kann. Sie sammelt sich dann im Dünndarmbereich an, dieser Dünndarm ist wie eine lange Bratwurst im Bauchraum aufgefältet und kann bis zu 5 Metern lang sein.
2. „Zuviel Gasbildung“:
 
Im Dünndarmbereich findet die meisten Verdauungsvorgänge statt, Bauchspeichel- und Gallenflüssigkeit (jeweils 1-2 Liter am Tag werden zugeführt, die Nahrung wird in diesem wesentlichen Körperabschnitt vorverdaut und endverdaut. Manigfaltige Erkrankungen und Infektionen können in dieser Region eintreten und sich auch dauerhaft durch das Problem Blähungen bemerkbar machen.
  3. „Zuwenig Gas heraus“:
 

Ein gesunder Dünndarm nimmt bestimmte Verdauungsgase – wie z.B. Wasserstoff und CO2 – auf; über das Blut werden diese Gase in die Lunge transportiert und dann abgeatmet. Bestimmte Dünndarmerkrankungen sorgen dafür, dass dieser Mechanismus gestört ist und diese Gase im Darm verbleiben – mit entsprechenden Konsequenzen.

Neben den normalen Verdauungsgasen von 2-5 Litern am Tag (riechende „Sumpfgase“) produziert jeder Mensch in der Regel mehr als einen Liter geruchloses Edelgas. All diese Gase müssen im Grunde kontinuierlich abgegeben werden – dieses findet in der Regel unmerklich und unriechbar statt. Wenn nun im Enddarmbereich eine Problematik (Hämorrhoidalerkrankung usw.) können diese Winde häufig nicht genügend abgegeben werden und stauen sich zurück – es besteht das Symptom der Blähungen.

Sehr häufig resultieren Mischungen aus den o. e. Problemen, außerordentlich häufig sind Stress-Symptome oder Probleme der hormonellen Umstellung beteiligt.

   
  Zusammenfassung:
  1. Chronische Blähungen haben Krankheitswert

2. Chronische Blähungen (Dauer über 10 Tage) verlangen fachärztliche Abklärung

3. Die immer wieder angeschuldigten Pilze sind die seltenste Ursache für Blähungen

4. Eine zuckerfreie, eiweißarme fettreduzierte, kohlenhydratreiche Diät hilft immer

5. Eine Trink-Therapie mit z. B. Kamillentee, Kümmel-Fenchel-Mischungen ist immer sinnvoll: 5 Liter Tee pro Tag, flüssige Stühle sollten provoziert werden, die körpereigenen Bakterienkulturen durch reichlich Joghurt unterstützt werden und über 3-5 Tage lediglich eine Kartoffel-Reis-Diät einnehmen – häufig sind damit alle Probleme behoben.
 
 
Mit freundlichen Grüßen Ihr Praxisteam
   
 
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind
ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.© 2005