Ein gesunder Dünndarm nimmt bestimmte Verdauungsgase – wie z.B. Wasserstoff und CO2 – auf; über das Blut werden diese Gase in die Lunge transportiert und dann abgeatmet. Bestimmte Dünndarmerkrankungen sorgen dafür, dass dieser Mechanismus gestört ist und diese Gase im Darm verbleiben – mit entsprechenden Konsequenzen.
Neben den normalen Verdauungsgasen von 2-5 Litern am Tag (riechende „Sumpfgase“) produziert jeder Mensch in der Regel mehr als einen Liter geruchloses Edelgas. All diese Gase müssen im Grunde kontinuierlich abgegeben werden – dieses findet in der Regel unmerklich und unriechbar statt. Wenn nun im Enddarmbereich eine Problematik (Hämorrhoidalerkrankung usw.) können diese Winde häufig nicht genügend abgegeben werden und stauen sich zurück – es besteht das Symptom der Blähungen.
Sehr häufig resultieren Mischungen aus den o. e. Problemen, außerordentlich häufig sind Stress-Symptome oder Probleme der hormonellen Umstellung beteiligt. |